ADHAM ISMAIL
geboren 1922 in Antakya (Antiochia) und verstorben 1963 in Damaskus gilt als der erste syrische Künstler, der sich durch Experimentieren und Einbinden traditioneller Themen in die moderne arabische Kunst der Abstraktion zuwandte.
Er studierte an der an der Fakultät für Bildende Künste in Rom, erhielt ein Stipendium der italienischen Regierung und schloss dort 1956 sein Studium ab. Im Anschluss lehrte er an der Fakultät für Bildende Künste der Universität Damaskus und war für kurze Zeit als Kunstberater im ägyptischen Kulturministerium tätig.
Zu Lebzeiten wurden Ismails Werke vielfach in Gruppenausstellungen gezeigt und vom syrischen Kulturministerium, dem Nationalmuseum in Damaskus, der Samawi-Sammlung und dem Dummar-Museum erworben. Eines der bedeutendsten Zentren für Kunstpädagogik in Syrien wurde ihm zu Ehren benannt: das Adham-Ismail-Zentrum für Bildende Künste.