Press

PRESSE

„Unter einem Dach“

ERÖFFUNGSAUSTELLUNG

Takla Stiftung im HAUS DER SYRISCHEN KUNST in Bremen

Kuratiert von Frizzi Krella

2. September 2022 – 25. Februar 2023
Eröffnung | 1. September 2022 um 18 Uhr

Kuratiert von Frizzi Krella

2. September 2022 – 25. Februar 2023
Eröffnung
1. September 2022 um 18 Uhr

Das HAUS DER SYRISCHEN KUNST eröffnet am 1. September 2022 in der Böttcherstraße, im Herzen Bremens, mit der Ausstellung „Unter einem Dach“.

Ausgangspunkt der Eröffnungsausstellung „Unter einem Dach“ bilden Werke bedeutender syrischer Künstler aus der Sammlung der Takla Stiftung sowie Leihgaben aus Privatbesitz. Der Titel der Eröffnungsausstellung bezieht sich auf das gleichnamige Gemälde von Ahmad Moualla. Kuratiert wird die Ausstellung von der Direktorin des Hauses der Syrischen Kunst, der Berliner Kunsthistorikerin Frizzi Krella.

Künftig wird die Takla Stiftung im HAUS DER SYRISCHEN KUNST zwei Ausstellungen im Jahr präsentieren, die sich programmatisch mit den Positionen der zeitgenössischen syrischen Kunst auseinandersetzen, von Malerei und Skulptur über Neue Medien bis zu performativen Installationen.
Darüberhinaus bietet der Förderpreis für junge Kunst aus Syrien, der 2021 von der Takla Stiftung ins Leben gerufen und zum ersten Mal vergeben wurde, jungen syrischen Künstlerinnen und Künstlern nicht nur eine prämierte Anerkennung, sondern auch eine exzellente Ausstellungsmöglichkeit.

Mit der Eröffnung des HAUSES DER SYRISCHEN KUNST ruft die Takla Stiftung einen Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Orient und Okzident ins Leben. Sie will den interkulturellen Dialog mit syrischen Künstlern und Persönlichkeiten des öffentlich geistigen Lebens fördern und ergänzt damit das reiche Kunst- und Kulturangebot der Hansestadt Bremen.

Die Menschen in Syrien sind heute von über zehn Jahren Krieg ausgezehrt. Ihre jüngste Geschichte ist geprägt von Tod und Zerstörung. Diese Erfahrungen haben sich tief in das kulturelle Gedächtnis Syriens eingeschrieben. Dass unter diesen Bedingungen überhaupt Kunst entstehen kann, grenzt an ein Wunder. Zugleich erinnert die Ausstellung auch an jenes Syrien, das unter den aktuellen Ereignissen in Vergessenheit zu geraten droht. Die Ausstellung zeigt Bilder aus einem Land mit einer jahrtausendealten Geschichte, das durch ein Neben- und Miteinander unterschiedlichster Kulturen und Religionen geprägt ist und über eine vielschichtige zeitgenössische Kunstszene verfügt.
Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern, die in Syrien leben und solchen, die das Land verlassen haben – manche bereits vor längerer Zeit, andere erst nach dem Ausbruch des Krieges. Die Begegnung mit ihren Arbeiten eröffnet die Chance, aus einer anderen Perspektive auf die Welt zu schauen, sich einer anderen Bildtradition und Kultur zu öffnen.

Zu sehen sind u.a. Arbeiten von Adonis, Walid Al-Agha, Mustafa Ali, Alia Alnahwi, Bassem Dahdou, Foud Dahdouh, Adnan Hamidah, Ali Hannouf, Naim Ismail, Manhal Issa, Marwan, Ahmad Moualla, Talal Moualla, Fateh Al Moudarres, Abdulla Murad, Laila Nseir, Nizar Sabour, Edward Shahda, und Saad Yagan.

Zur Eröffnung liegt das gerade erschienene Buch vor Kunst aus Syrien/Art from Syria über den Aufbruch der Kunst in den 1950er Jahren bis in die Gegenwart.
Herausgegeben von der Takla Stiftung, deutsch/englisch, ISBN 978-3-00-070771-1, 24,90 €

Im Rahmen der Ausstellung sind zwei Begleitveranstaltungen geplant, deren Termine zeitnah auf der Webseite der Takla Stiftung veröffentlich werden.

PROGRAMM

Eröffnung
1. September 2022 um 18:00 Uhr

Grußwort
Chawkat Takla, Vorstand der Takla Stiftung

Einführung
Frizzi Krella, Direktorin Haus der Syrischen Kunst

Kuratorenführung
Termin wird noch bekanntgegeben.
Mit Frizzi Krella

Weitere Veranstaltungen werden zeitnah bekanntgegeben.

Eröffnung
1. September 2022 um 18:00 Uhr

Grußwort
Chawkat Takla, Vorstand der Takla Stiftung

Einführung
Frizzi Krella, Direktorin Haus der Syrischen Kunst

Kuratorenführung
Termin wird noch bekanntgegeben.
Mit Frizzi Krella

Weitere Veranstaltungen werden zeitnah bekanntgegeben.

VERANSTALTUNGSORT

HAUS DER SYRISCHEN KUNST
Wachtstr. 27-29
Zugang Böttcherstraße/ Hoetger-Hof
D-28195 Bremen
+ 49 (0)421 178 89 91 14

Geöffnet
Di bis Sa 15 bis 18 Uhr
So und Mo geschlossen

Der Eintritt ist frei.
Führungen auf Anfrage
info@takla-stiftung.org

PRESSEMITTEILUNGEN

UNTER EINEM DACH _ TAKLA STIFTUNG > Download 

PRESSEFOTOS

Die Verwendung der Abbildungen ist nur im Rahmen der Berichterstattung zu den Ausstellungen im HAUS DER SYRISCHEN KUNST und mit Angabe des ©-Nachweises erlaubt. 

Ahmad Moualla, Unter einem Dach, 2019/20
Acryl auf Leinwand
140 x 170 cm

Bassem Dahdouh, o.T., 2018
Acryl und Öl auf Leinwand
100 x 100 cm

Nizar Sabour, Maaloula, 2015
Asche, Kohle, Acryl, Öl auf Leinwand
120 x 100 cm

Saad Yagan, Mann in einem Café, 2000
Acryl und Öl auf Leinwand
120 x 90 cm

Marwan, o.T. (Kopf), 1987
Aquarell und Öl auf Karton
85,5 x 60 cm

Manhal Issa, o.T. (Kopf), 2014
Acryl auf Leinwand
100 x 100 cm

Sans frontières

Malerei von Manhal Issa
und Nizar Sabour

Kuratiert von Frizzi Krella

Guardini Galerie
26. August bis 23. September 2022


Eröffnung
26. August 2022 um 19:00 Uhr

Kuratiert von Frizzi Krella

Guardini Galerie
26. August bis 23. September 2022


Eröffnung
26. August 2022 um 19:00 Uhr

Die Takla Stiftung aus Bremen ist zu Gast in der Guardini Stiftung. Sie zeigt mit der Ausstellung „Sans frontières. Malerei von Manhal Issa und Nizar Sabour“ zum ersten Mal das Werk zweier bedeutender syrischer Künstler in Berlin. Die Ausstellung legt die gemeinsamen kulturellen Wurzeln frei und spürt gleichzeitig ihren zeitgenössischen Bildthemen nach.

Zwei Maler. Zwei Menschenleben. Der eine stammt aus Latakia, der andere aus Tartous, beides Städte in Syrien. Nizar Sabour und Manhal Issa begegneten sich 1995 an der Kunstakademie in Damaskus. Damals nahm der Jüngere, Issa, bei Sabour sein Studium der Malerei auf, bevor er im Jahr 2000 nach Paris ging, vielleicht für immer.
Beide sind Maler. Maler mit Leib und Seele, mit allen ihren Sinnen. Ihre Bilder sind unermüdliche Versuche einer Annäherung an das Wahrhafte, an das Wirkliche. Ihre Arbeiten sind nichts anderes als das Mittel der ewigen Suche, des Darüber-Hinaus.
Malen sans frontières.
Ohne Grenzen, ohne Begrenzungen, ohne Einschränkungen, ohne Kompromisse. Der eine malt heute im Okzident, der andere weiter im Orient. Aber gemeinsam ist ihnen der höchste Anspruch an sich selbst, der gleichsam an die eigene Existenz geknüpft wird. Es ist eine Suche nach dem Woher und dem Wohin.
Sie malen das Blau ihres Himmels, die Erde und den Sand, die Städte und Menschen, das Aufblühen, Wachsen und Vergehen. Die Geburt und den Tod. Das Davor und das Danach.

Manhal Issa behauptet sich zwischen abstraktem Expressionismus und gestischer Darstellung und lässt sich von einer doppelten kulturellen Identität inspirieren. Entstanden aus einer inneren Obsession in der Auseinandersetzung mit seiner eigenen künstlerischen Identität und der der westlichen Moderne, sind Issas Bilder ein Fest der Farbe.
Nizar Sabour schöpft aus den Werten seiner eigenen Kultur, aus der Welt der Mythen und spätantiken christlichen Bildtradition, um diese in eine neue „alte“ Bildsprache zu überführen. Neben den Themen moderner Ikonen, der Auswanderung und des zerrissenen Syriens, ist es für Nizar Sabour die Idee der östlichen Stadt, die er in unzähligen Variationen von Bildern zu bauen versucht und im Zyklus „Städte an der Küste“ fortführt. Eine verträumte, unschuldige und friedliche Vision, archaisch und reduziert modern.

Der Künstler Manhal Issa ist zur Ausstellungseröffnung anwesend. 

Der Katalog „Sans frontières. Malerei von Manhal Issa und Nizar Sbaour“ erscheint mit einem Vorwort und zwei Interviews mit beiden Künstlern – Herausgegeben von der TAKLA Stiftung, mit Texten von Matthias Ehlert und Frizzi Krella.

PROGRAMM

Vernissage
26. August 2022 um 19:00 Uhr

Einführung: Frizzi Krella, Kunsthistorikerin und Kuratorin
Der Künstler Manhal Issa ist anwesend

Kuratorenführung
Termin wird noch bekanntgegeben.
Mit Frizzi Krella

PRESSEMITTEILUNGEN

TAKLA STIFTUNG  > Download 
GUARDINI STIFTUNG  > Download 

VERANSTALTUNGSORT

GUARDINI GALERIE

Geöffnet
Mo bis Fr 13 bis 18 Uhr

Guardini Galerie
Askanischer Platz 4
D-10963 Berlin
+ 49 (0)30 217358-0

www.guardini.de

Der Eintritt ist frei.
Führungen auf Anfrage: presse@guardini.de

Pressekontakt
Dr. Patricia Löwe und Andreas Öhler
presse@guardini.de
+ 49 (0)30 217358-0

PRESSEFOTOS

Die Verwendung der Abbildungen ist nur im Rahmen der Berichterstattung
zur Ausstellung Sans frontières. Malerei von Nizar Sabour und
Manhal Issa in der Guardini Galerie und mit Angabe des ©-Nachweises
erlaubt.

Nizar Sabour

Nizar Sabour, Zerrissenes Syrien, 2011
Mischtechnik auf Leinwand
100 x 100 cm

> Download

Nizar Sabour, Zerrissenes Syrien, 2011
Mischtechnik auf Leinwand
100 x 100 cm

> Download

Nizar Sabour, Moderne Ikone, 2015
Mischtechnik/Leinwand
50 x 35 cm

> Download

Nizar Sabour, Städte an der Küste, 2020
Mischtechnik auf Leinwand
50 x 50 cm

> Download

Nizar Sabour, Auswanderung, 2022
Mischtechnik auf Leinwand
150 x 100 cm

> Download

Manhal Issa

Manhal Issa, Un jour à Damas/Ein Tag in Damaskus, 2022
Acryl auf Leinwand
90 x 90 cm

> Download

Manhal Issa, Un jour à Damas/ Ein Tag in Damaskus, 2022
Acryl auf Leinwand
90 x 90 cm

> Download

Manhal Issa, Promenade/Spaziergang, 2022
Acryl auf Leinwand
90 x 90 cm

> Download

Manhal Issa, Promenade/ Spaziergang, 2022
Acryl auf Leinwand
90 x 90 cm

> Download

Manhal Issa, Cycliste, 2022
Acryl auf Leinwand
150 x 50 cm

> Download